over the hill · Fahrzeuge
· Offizielle Spielanalyse
Verbessere zuerst das, was deine Touren begrenzt: Traktion, Bodenfreiheit, Bergung oder Stauraum. Mehr Werkzeugplätze helfen auf langen Strecken, beweisen aber keine allgemeingültige Kaufreihenfolge. Kehre vor dem nächsten Versuch zur Hütte oder zum Händler zurück und ergänze deine Ausrüstung. Fahrzeuggeschichten sind keine gemessene Leistungsrangliste.
TrailDer Tinny
Da Stahl nur schwer zu bekommen war, setzte der Tinny für seine ersten Karosserieteile auf leichtes Aluminium. Die Bleche waren so flach und schlicht gehalten, dass sie sich größtenteils von Hand falten ließen. Interessanterweise entstanden sie in derselben Fabrik, in der auch Gartenschuppen gebaut wurden. Das erklärt sowohl sein Aussehen als auch seine völlige Missachtung der Aerodynamik.
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KombiDer Woodman
Zu einer Zeit, als Allradfahrzeuge noch den Fahrkomfort von Landmaschinen boten, kam der Woodman mit bequemen Sitzen, einer Kaffeemaschine und der radikalen Idee daher, dass auch die Mitfahrer die Fahrt genießen könnten. Irgendwie schaffte er das, ohne zu vergessen, wie man sich ordentlich schmutzig macht.
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TrailDer Bulle v1
Im Werk war der Bulle v1 wegen seiner Fähigkeit, über jedes Gelände zu kommen, schlicht als „G.O.A.T.“ bekannt. Das reichte offenbar noch nicht, also bot der Zubehörkatalog alles von Seilwinden und Schneepflügen bis hin zu Funkgeräten und angetriebenen Arbeitsgeräten, sodass Besitzer den Bullen v1 in fast alles verwandeln konnten, nur nicht in ein normales Auto.
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ArbeitstierDer Burro
Man nehme einen bewährten Gipfelstürmer, strecke ihn ein wenig und statte ihn mit einer Ladefläche aus. Der Burro erhielt ein längeres Fahrgestell und verstärkte hintere Blattfedern für schwerere Lasten, sodass er problemlos Werkzeuge, Viehfutter oder unglaublich viele Erfrischungen transportieren kann.
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KombiDer Streuner
Der Streuner bot mehr Platz und eine kantigere Vorstellung von Abenteuer. In der Broschüre wurde er stolz als aerodynamisch bezeichnet. Trotz eines Luftwiderstandsbeiwerts von 0,43 war das technisch gesehen wahr – so wie ein Ziegelstein aerodynamischer wird, wenn man die Ecken abrundet.
Später wurde er überraschend zum Filmstar und chauffierte Touristen durch einen etwas chaotisch geführten Dinosaurierpark.
TrailDer Ding
Der Ding entstand nach dem großen Bauteilemangel im Jahr 1960, als endlich neue Pressen gerade Karosserieteile schnell genug herstellen konnten, um sie fast überallhin zu liefern. Ob Tofu in Japan oder Brennholz in den Alpen – ein Kultfahrzeug war geboren.
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ExpeditionDer Marshal
Viele Menschen und Ausrüstung auf kleinem Raum unterzubringen bedeutete, die Kabine direkt über die Vorderräder zu setzen. Der Einstieg in den Marshal war so umständlich, dass die Radnaben gleichzeitig als Trittstufen dienten, während der ans Kühlsystem angeschlossene Wasserkocher dafür sorgte, dass niemand eine schwierige Reise ohne eine ordentliche Tasse Tee antreten musste.
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ArbeitstierDie Timberbox
Es wurden nur eine Handvoll Timberboxen gebaut. Sie kombinierten ein schweres Allradfahrgestell mit einer riesigen Kabine aus Holz. Ein begeisterter Zimmermann baute hinten sogar eine kleine Sauna ein, was die Passagiere bei Laune hielt, wenn sie festsaßen und auf Bergung warteten.
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TrailDer Ziegel
Als es an der Zeit war, den Ding zu überarbeiten, bekamen die Ingenieure zwei Anweisungen: Macht ihn bequemer und macht ihn nicht schlechter. Der Ziegel bekam eine gewölbte Windschutzscheibe, was im Werk für beträchtliche Aufregung sorgte, außerdem etwas mehr Platz und bequemere Sitze. Darunter blieb er jedoch stur ein Ziegel.
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ArbeitstierDer Keiler
Der Keiler übernahm seine Karosserie von einem beliebten Stadttaxi und bekam anschließend Allradantrieb und deutlich größere Treter. Fahrgäste winken ihn noch immer heran, obwohl der Taxameter angeblich irgendwo bei der ersten Flussdurchquerung den Geist aufgegeben hat.
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KombiDer Grand Woodman
Irgendwann wurde der Woodman erwachsen, trug schönere Kleidung und wurde zum Grand Woodman. Im Laufe der Jahre kamen Teppichboden, weichere Sitze und edle Zierleisten dazu, ebenso wie ein eigenes Fach für heiße Schokolade und Marshmallows. Darunter hielt er jedoch hartnäckig an einem Großteil der alten Technik fest.
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KombiDer Cumbre
Ein mysteriöser Glasüberschuss in Amerika bescherte dem Cumbre 21 % mehr Glas als seinem Vorgänger, dazu große Fenster und eine in der Windschutzscheibe versteckte Radioantenne. So konnten Fahrer mehr von den Bergen sehen, während der Wetterbericht ihnen davon abriet, dorthin zu fahren – vorausgesetzt, die Antenne empfing ihn überhaupt. Ein Zusatztank sorgte dafür, dass sie sich noch deutlich weiter von zu Hause verirren konnten.
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ArbeitstierDer Rostochse
Der Rostochse verbrachte sein erstes Leben damit, Menschen und Fracht zu befördern, während sein Dieselmotor sich beharrlich weigerte, in Rente zu gehen. Nach seiner Ausmusterung baute jemand ein Bett, Schränke, eine Kaffeekanne und ein eigens dafür konstruiertes Regal ein, das Kekse auch auf holprigen Straßen heil halten sollte.
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TrailDer Protektor
Fortschritte in der Gartenhaustechnologie fanden schließlich auch ihren Weg in den Protektor: Schraubenfedern, bessere Polsterung und ein wenig mehr Komfort. Landwirte hatten sich schon lange darüber beschwert, dass Teepausen die Produktivität bremsten, also erhöhte das Werk entsprechend die Kapazität für heißes Wasser an Bord.
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TrailDer Wombat
Der Wombat wurde komplett von Hand gebaut und größtenteils mit dem Lineal in Form gebracht. Darunter steckten ein Leiterrahmen und Starrachsen. Er erwies sich als so schwer kaputtzukriegen, dass man schließlich fand, etwas derart Unverwüstliches habe Ledersitze und mehr Komfort verdient.
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KombiDer Pistenbrenner
Jemand nahm einen ausgewachsenen Pickup, kürzte ihn drastisch, verlegte den Laderaum nach innen und machte den Großteil des Dachs abnehmbar. So blieb im Pistenbrenner reichlich Platz für Campingausrüstung, eine große Thermoskanne und Sandwiches für mehrere Tage.
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ArbeitstierDer Knallwagen
Die Ladefläche des Knallwagens hatte einen Hartholzboden, der mit Stahlstreifen verstärkt war. Angeblich hatte jemand versehentlich Holz „ausgeliehen“, das eigentlich für eine schicke Hütte bestimmt war. Niemand beschwerte sich, vor allem weil sich die Ladefläche hervorragend eignete, um Werkzeuge, Bauholz und alles andere hineinzuwerfen.
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ExpeditionDas Mammut
Teils Traktor, teils Truck, teils Werkzeugkasten: Das Mammut konnte transportieren, abschleppen, pflügen, Maschinen antreiben und fast noch langsamer als Schritttempo dahinkriechen. Mit genügend Anbaugeräten hörten die Besitzer irgendwann auf zu fragen, was es konnte, und fragten stattdessen, was es nicht konnte.
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TrailDer Luchs
Der Luchs wurde aus einer ungewöhnlichen Sammlung von Teilen zusammengesetzt, die bereits in anderen Autos verwendet wurden, darunter ein kurz übersetzter erster Gang fürs Kriechen. Einige Exemplare wurden später durch die Wüste gejagt und schlugen sich so gut, dass ihr Allradantrieb ganz nebenbei den Hammer inspirierte.
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TrailDer Polyana
Der Polyana entwickelte die Angewohnheit, dort aufzutauchen, wo Autos eigentlich nichts zu suchen hatten. Einer verbrachte über ein Jahrzehnt im Einsatz in der Antarktis, während seine langbeinigeren Verwandten das Everest-Basislager und den Nordpol erreichten. Offenbar hatte ihnen niemand gesagt, wo die Straße aufhört.
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TrailDie Pistenratte
Die Pistenratte entstand aus einer einfachen Vorgabe: Ersetzt das Pferd. Die Ingenieure antworteten mit abnehmbaren Karosserieteilen, Allradantrieb und einem Motor, der im Grunde entstand, indem man einen größeren in zwei Hälften schnitt. Irgendwie funktionierte das alles.
Upgrade-Budgetover the hill · © Funselektor Labs Inc.